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4. Etappe: Dauerwerbesendung Tour de France!

von Karl Phedon, www.radsport-tv.de



Das Mannschaftszeitfahren war schon vor dem Start als erster großer Höhepunkt gepriesen, und Karsten Migels hatte mit „jetzt is was los, he?!“ mehr als recht.

Richtig spannend wars, doch am Ende grüßt der Falsche von ganz oben. Die Discovery Jungs hatten zwar die letzten Kilometer den Blinker links, doch ohne den Sturz … Schade für Zabriskie!

Toll dass man uns zum Zieleinlauf von Discovery Channel im Splitscreen Sheryl Crow präsentiert. Morgen blendet man uns dann hoffentlich bei Kilometer 109,5 die Oma von Fabian Wegmann inklusive seinem Dorschclub ein, wenn sich Fabi die drei Bergpunkte sichert.

 

Bei all der Dramatik beim heutigen Mannschaftszeitfahren, mit dem Herzen war ich heute in Meerane (bei der „steilen Wand“)!

Hat uns Wilfried Mohren um die Friedensfahrt gebracht? Da lesen wir heute in der FAZ zur Schmiergeldaffäre: „Laut Medienberichten vom Wochenende gehören zu den inkriminierten Veranstaltungen, die vom MDR übertragen wurden, das Tanztournier „ARD Masters“ im vergangenen Jahr und die „Friedensfahrt 2003. Es sollen einmal 360000 Euro und einmal 54000 Euro geflossen sein.“ (FAZ vom 5.Juli 2005; S.36 „Emigs Affäre“)

Nun hat Herr Mohren vielleicht seine Komplette Couchgarnitur mit Bergziegenpenisleder beziehen lassen, aber unserer guten alten Friedensfahrt geht’s schlecht wie nie. Schon wieder ein Tourtag an dem es Jürgen Emig geschafft hat präsent zu sein, dabei wurde er doch bisher gut vertreten.

 

Und dann startete das ZDF heute ohne Rolf Aldag seine Vorberichterstattung, der heute aber so gut wie noch nie reingepasst hätte, aber vielleicht war auch genau das der Grund für sein fehlen. Nach den Berichten über T-Mobile Rahmen, T-Mobile Räder, T-Mobile Mechaniker, T-Mobile Reifen und T-Mobile Helme, hab ich mich vor den Fernseher geknieet, und das Logo „Dauerwerbesendung“ am oberen rechten Bildrand gesucht. Der Höhepunkt war dann aber, als Claudia Neumann mit Tobias Steinhausers Rennanzug in der Hand sagt: „ Das Sitzkissen ist wie immer ein wenig eingewichst, ehh gewachst“. Da musste ich dann umschalten, sorry.

Dass Jens Heppner das Teamzeitfahren selbst nicht sonderlich mag war bekannt, doch dass der coole „Erik Zabel (…) zwei Stunden vorher fast nichts mehr gesprochen“ hat, gehört der gern genommenen Kategorie „Heppes Nähkästchen“ an, die während der Tour hoffentlich noch wachsen wird.

 

Nun hat also Lance das Trikot an, und einige Fahrer sind sicher erleichtert, dass der heutige Tag nun rum ist. Für die nächsten Tage glaube ich der Vorhersage von Rolf Aldag: „Bis Karlsruhe Tom Boonen, Tom Boonen, Tom Boonen.“

 

Bis dann.

Karl Phedon


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