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Ruhetag 1: Diese unglaubliche Leere!

von Karl Phedon, www.radsport-tv.de



Volleyball und Rudern… Es ist die Gewohnheit, die mich auf den Fernseher starren lässt. Ich hab mich für Rudern entschieden. „Bianca, Wege zum Glück“ bietet das ZDF als Alternative, verursacht aber böse Krämpfe in der Magengegend, mit den bekannten Folgen. Die wichtigste Meldung kam genau um 13.37 Uhr: Nix gebrochen! Jan Ullrich also weiterhin im Rennen um den Toursieg. Zu diesem Zeitpunkt kenn ich den Schlussanstieg von Morgen schon in- und auswendig. 22,2 Kilometer, gleich nach Brides-les-Bains wird’s steil. Diese Leere ohne Tour ist unerträglich. Das Video der Alpenetappe nach Morzine, als Ulle Lance das einzige Mal so richtig abgehängt hat, hab ich jetzt auch schon 2-mal gesehen.

 

15.40 Uhr: Rudern. Kann man beim Anblick der Boote das gleiche fühlen, wie wenn ich einen wunderschönen Colnago-Renner sehe?

Kann man beim Rudern das gleiche fühlen, wie wenn man am Chalet Reynard die Jacke überziehen muss, weil der Wind von der Spitze des Ventoux einem eiskalt entgegen bläst?

Kann man das gleiche fühlen, wie wenn man kurz unter der Kapelle in Geeraardsbergen eine Gruppe Sechzehnjähriger an sich vorbeiziehen lassen muss?

Kann auch ein Fluss die Augen zum glänzen bringen, wie ein Schild mit 25% Steigung?

 

Bei mir klappt es nicht!

Morgen geht’s endlich weiter!

Die Leere hat ein Ende.

 

Bis dann

Karl Phedon

 


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